Die 10 besten Aquarium Fische für Anfänger

Die 10 besten Aquarium Fische für Anfänger

Willkommen in der faszinierenden Welt der Aquaristik! Du träumst davon, dir ein eigenes Unterwasserparadies zu schaffen, in dem bunte Fische schwimmen und friedlich miteinander leben? Dann bist du hier genau richtig! Der Einstieg in die Aquaristik mag zunächst etwas einschüchternd wirken, aber keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Fischen wird dein Aquarium zum absoluten Hingucker und zur Quelle purer Entspannung.

Wir zeigen dir die 10 besten Aquarium Fische für Anfänger, die robust, pflegeleicht und wunderschön anzusehen sind. Lass dich inspirieren und finde die perfekten Bewohner für dein erstes Aquarium!

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Die Auswahl der richtigen Fische: Ein wichtiger erster Schritt

Bevor du dich Hals über Kopf in den nächsten Zoohandel stürzt und das erstbeste Fischlein in deinen Einkaufswagen legst, ist es wichtig, sich ein paar grundlegende Gedanken zu machen. Denn nicht jeder Fisch ist für jedes Aquarium geeignet, und die falsche Wahl kann schnell zu Frustration und Leid führen. Aber keine Angst, wir helfen dir dabei, die besten Entscheidungen für dein neues Hobby zu treffen!

Die Größe deines Aquariums: Einer der wichtigsten Faktoren bei der Fischwahl ist die Größe deines Aquariums. Ein kleines Aquarium ist natürlich schneller eingerichtet und einfacher zu pflegen, aber es schränkt auch die Auswahl an Fischen ein. Größere Fische brauchen mehr Platz zum Schwimmen und fühlen sich in kleinen Becken schnell unwohl. Informiere dich also genau über die Endgröße der Fische, die du ins Auge fasst, und stelle sicher, dass dein Aquarium ausreichend Platz bietet.

Die Wasserwerte: Jeder Fisch hat bestimmte Ansprüche an die Wasserqualität. Manche Fische bevorzugen weiches, saures Wasser, andere fühlen sich in hartem, alkalischem Wasser wohler. Informiere dich über die idealen Wasserwerte für deine Wunschfische und stelle sicher, dass dein Aquarium diese Werte auch bietet. Mit den richtigen Wasseraufbereitern und Filtern ist das aber kein Problem.

Die Vergesellschaftung: Nicht alle Fische passen gut zusammen. Manche Arten sind friedlich und verträglich, andere sind territorial oder sogar räuberisch. Informiere dich, welche Fische miteinander harmonieren und welche du besser nicht zusammenhalten solltest. So vermeidest du Stress und Verletzungen in deinem Aquarium.

Der Bodengrund: Auch der Bodengrund spielt eine Rolle bei der Fischwahl. Manche Fische wühlen gerne im Sand, andere bevorzugen Kies. Wähle einen Bodengrund, der den Bedürfnissen deiner Fische entspricht und auch optisch zu deinem Aquarium passt.

Die Top 10 der besten Aquarium Fische für Anfänger

Jetzt, wo du die wichtigsten Grundlagen kennst, können wir uns endlich den Stars der Show widmen: den Fischen! Hier sind unsere Top 10 der besten Aquarium Fische für Anfänger:

1. Guppy (Poecilia reticulata)

Der Guppy ist der absolute Klassiker unter den Anfängerfischen. Er ist robust, pflegeleicht und unglaublich farbenfroh. Guppys sind lebendgebärend, das heißt, sie bringen lebende Junge zur Welt. Du wirst also bald eine ganze Guppy-Familie in deinem Aquarium haben! Achte darauf, dass du entweder nur Männchen oder nur Weibchen hältst, wenn du eine unkontrollierte Vermehrung vermeiden möchtest. Guppys bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 22 und 28 °C und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0.

  • Vorteile: Farbenfroh, pflegeleicht, vermehrungsfreudig
  • Nachteile: Neigen zur Überpopulation

2. Platy (Xiphophorus maculatus)

Der Platy ist dem Guppy sehr ähnlich, aber etwas größer und kompakter. Auch Platys sind in vielen verschiedenen Farben und Mustern erhältlich. Sie sind ebenfalls lebendgebärend und vermehren sich gerne. Platys sind friedliche Fische, die sich gut mit anderen Arten vergesellschaften lassen. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 20 und 26 °C und einen pH-Wert zwischen 7,0 und 8,0.

  • Vorteile: Farbenfroh, friedlich, robust
  • Nachteile: Benötigen etwas mehr Platz als Guppys

3. Mollys (Poecilia sp.)

Mollys sind etwas anspruchsvoller als Guppys und Platys, aber immer noch gut für Anfänger geeignet. Sie sind etwas größer und benötigen daher ein größeres Aquarium. Mollys gibt es in vielen verschiedenen Farbvarianten, darunter auch die beliebten Segelkärpflinge. Sie sind lebendgebärend und benötigen eine Wassertemperatur zwischen 24 und 28 °C und einen pH-Wert zwischen 7,0 und 8,5.

  • Vorteile: Interessante Farbvarianten, aktiv
  • Nachteile: Benötigen ein größeres Aquarium

4. Schwertträger (Xiphophorus hellerii)

Der Schwertträger ist ein weiterer beliebter Anfängerfisch. Er ist bekannt für sein namensgebendes Schwert am unteren Ende der Schwanzflosse der Männchen. Schwertträger sind lebendgebärend und benötigen eine Wassertemperatur zwischen 22 und 28 °C und einen pH-Wert zwischen 7,0 und 8,0. Achte darauf, dass du nicht zu viele Männchen in deinem Aquarium hältst, da sie sich gegenseitig bekämpfen können.

  • Vorteile: Interessantes Aussehen, aktiv
  • Nachteile: Männchen können territorial sein

5. Neonsalmler (Paracheirodon innesi)

Der Neonsalmler ist ein echter Hingucker in jedem Aquarium. Seine leuchtend blauen und roten Streifen machen ihn zu einem der beliebtesten Zierfische überhaupt. Neonsalmler sind Schwarmfische und sollten daher in Gruppen von mindestens 10 Tieren gehalten werden. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 20 und 26 °C und einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5.

  • Vorteile: Farbenfroh, friedlich, Schwarmfisch
  • Nachteile: Empfindlich gegen Wasserveränderungen

6. Keilfleckbärbling (Trigonostigma heteromorpha)

Der Keilfleckbärbling ist ein weiterer beliebter Schwarmfisch für Anfänger. Er ist bekannt für seinen markanten keilförmigen Fleck auf der Seite. Keilfleckbärblinge sind friedliche Fische, die sich gut mit anderen Arten vergesellschaften lassen. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 22 und 28 °C und einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5.

  • Vorteile: Friedlich, Schwarmfisch, anpassungsfähig
  • Nachteile: Brauchen eine gute Bepflanzung

7. Panzerwels (Corydoras sp.)

Panzerwelse sind die Putztrupps im Aquarium. Sie durchwühlen den Bodengrund nach Futterresten und halten ihn so sauber. Panzerwelse sind gesellige Fische und sollten daher in Gruppen von mindestens 5 Tieren gehalten werden. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 22 und 26 °C und einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Achte darauf, dass du ihnen einen weichen Bodengrund (z.B. Sand) bietest, damit sie sich nicht an den Barteln verletzen.

  • Vorteile: Nützlich, friedlich, gesellig
  • Nachteile: Benötigen einen weichen Bodengrund

8. Antennenwels (Ancistrus sp.)

Der Antennenwels ist ein weiterer nützlicher Bewohner für dein Aquarium. Er frisst Algen und hält so die Scheiben und Dekorationen sauber. Antennenwelse sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber gerne unter Wurzeln oder Steinen. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 22 und 28 °C und einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Achte darauf, dass du ihnen genügend Versteckmöglichkeiten bietest.

  • Vorteile: Nützlich, friedlich, interessant anzusehen
  • Nachteile: Benötigen Versteckmöglichkeiten

9. Zebrabärbling (Danio rerio)

Der Zebrabärbling ist ein sehr aktiver und lebhafter Fisch, der gerne in der Gruppe schwimmt. Er ist bekannt für seine markanten schwarzen und silbernen Streifen. Zebrabärblinge sind sehr robust und pflegeleicht, was sie zu idealen Anfängerfischen macht. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 18 und 24 °C und einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5.

  • Vorteile: Aktiv, robust, pflegeleicht
  • Nachteile: Können andere Fische stressen, wenn sie zu aktiv sind

10. Zwergfadenfisch (Trichogaster lalius)

Der Zwergfadenfisch ist ein wunderschöner und friedlicher Fisch, der sich gut für Gesellschaftsaquarien eignet. Die Männchen sind besonders farbenprächtig und haben lange, fadenförmige Bauchflossen. Zwergfadenfische sind etwas empfindlicher als die anderen Fische auf dieser Liste, aber mit etwas Sorgfalt sind sie auch für Anfänger geeignet. Sie bevorzugen eine Wassertemperatur zwischen 24 und 28 °C und einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Achte darauf, dass du ihnen genügend Pflanzen und Versteckmöglichkeiten bietest.

  • Vorteile: Wunderschön, friedlich, interessant anzusehen
  • Nachteile: Etwas empfindlicher als andere Anfängerfische

Die richtige Pflege: So fühlen sich deine Fische wohl

Die Auswahl der richtigen Fische ist nur der erste Schritt. Damit sich deine neuen Mitbewohner auch wirklich wohlfühlen, ist die richtige Pflege entscheidend. Hier sind einige wichtige Tipps:

Regelmäßiger Wasserwechsel: Ein regelmäßiger Wasserwechsel ist das A und O für ein gesundes Aquarium. Wechsle jede Woche etwa 25-30% des Wassers aus, um Schadstoffe zu entfernen und die Wasserqualität zu erhalten. Verwende dabei immer temperiertes Wasser und füge einen Wasseraufbereiter hinzu, um schädliche Stoffe wie Chlor und Schwermetalle zu neutralisieren.

Die richtige Fütterung: Füttere deine Fische nicht zu viel! Überfütterung ist eine der häufigsten Ursachen für Probleme im Aquarium. Füttere nur so viel, wie deine Fische in wenigen Minuten fressen können. Entferne überschüssiges Futter sofort, um die Wasserqualität nicht zu belasten. Verwende hochwertiges Fischfutter, das auf die Bedürfnisse deiner Fische abgestimmt ist.

Die Reinigung des Aquariums: Reinige dein Aquarium regelmäßig, um Algen und Schmutz zu entfernen. Verwende dafür einen Algenkratzer für die Scheiben und einen Mulmsauger für den Bodengrund. Reinige den Filter regelmäßig, aber nicht zu gründlich, da sich dort wichtige Bakterien befinden, die für den Abbau von Schadstoffen verantwortlich sind.

Die Kontrolle der Wasserwerte: Überprüfe regelmäßig die Wasserwerte in deinem Aquarium, um sicherzustellen, dass sie im optimalen Bereich liegen. Verwende dafür einen Wassertestkoffer oder lass dir die Wasserwerte in einem Zoohandel überprüfen. Passe die Wasserwerte bei Bedarf mit den entsprechenden Wasseraufbereitern an.

Die Einrichtung des Aquariums: Ein Zuhause zum Wohlfühlen

Die Einrichtung deines Aquariums ist nicht nur wichtig für das Aussehen, sondern auch für das Wohlbefinden deiner Fische. Hier sind einige Tipps, wie du dein Aquarium artgerecht einrichten kannst:

Der Bodengrund: Wähle einen Bodengrund, der den Bedürfnissen deiner Fische entspricht. Für Panzerwelse eignet sich zum Beispiel Sand, für andere Fische ist Kies eine gute Wahl. Achte darauf, dass der Bodengrund sauber ist und keine schädlichen Stoffe enthält.

Die Bepflanzung: Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch wichtig für das Ökosystem im Aquarium. Sie produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe und bieten den Fischen Versteckmöglichkeiten. Wähle Pflanzen, die den Lichtverhältnissen und Wasserwerten in deinem Aquarium entsprechen. Es gibt viele pflegeleichte Pflanzen, die auch für Anfänger geeignet sind.

Die Dekoration: Dekorationen wie Wurzeln, Steine und Höhlen bieten den Fischen Versteckmöglichkeiten und Struktur in ihrem Lebensraum. Achte darauf, dass die Dekorationen keine scharfen Kanten haben und keine schädlichen Stoffe abgeben.

Die Beleuchtung: Die Beleuchtung ist wichtig für das Wachstum der Pflanzen und das Wohlbefinden der Fische. Wähle eine Beleuchtung, die den Bedürfnissen deiner Pflanzen entspricht. Achte darauf, dass die Beleuchtung nicht zu stark ist, da dies Algenwachstum fördern kann.

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FAQ: Häufige Fragen zum Thema Aquarium Fische für Anfänger

Welche Fischarten eignen sich am besten für ein kleines Aquarium?

Für kleine Aquarien eignen sich vor allem kleine und friedliche Fischarten wie Guppys, Platys, Zwergpanzerwelse oder Zebrabärblinge. Achte darauf, dass du nicht zu viele Fische in dein Aquarium setzt, da dies das Ökosystem schnell überlasten kann.

Wie viele Fische kann ich in mein Aquarium setzen?

Die Faustregel besagt, dass pro Zentimeter Fischlänge (ohne Schwanzflosse) etwa ein Liter Wasser benötigt wird. Das bedeutet aber nicht, dass du dein Aquarium bis zum Anschlag mit Fischen vollpacken solltest. Achte immer auf das Wohlbefinden deiner Fische und gib ihnen genügend Platz zum Schwimmen.

Wie oft muss ich das Wasser im Aquarium wechseln?

Ein regelmäßiger Wasserwechsel ist sehr wichtig für die Gesundheit deiner Fische. Wechsle jede Woche etwa 25-30% des Wassers aus, um Schadstoffe zu entfernen und die Wasserqualität zu erhalten. Bei größeren Aquarien reicht es oft, alle zwei Wochen einen Wasserwechsel durchzuführen.

Wie oft muss ich meine Fische füttern?

Füttere deine Fische ein- bis zweimal täglich in kleinen Mengen. Gib ihnen nur so viel Futter, wie sie in wenigen Minuten fressen können. Überfütterung ist eine der häufigsten Ursachen für Probleme im Aquarium.

Welche Pflanzen eignen sich am besten für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich vor allem pflegeleichte Pflanzen wie Wasserpest, Hornkraut, Javamoos oder Anubias. Diese Pflanzen sind robust und anpassungsfähig und benötigen nicht viel Licht.

Wie kann ich Algenwachstum im Aquarium verhindern?

Algenwachstum kann verschiedene Ursachen haben, wie zu viel Licht, zu viele Nährstoffe oder ein Ungleichgewicht im Ökosystem. Achte darauf, dass dein Aquarium nicht zu viel direktes Sonnenlicht abbekommt, füttere deine Fische nicht zu viel und wechsle regelmäßig das Wasser. Algenfressende Fische wie Antennenwelse können ebenfalls helfen, das Algenwachstum zu kontrollieren.

Was tun, wenn meine Fische krank sind?

Wenn du bemerkst, dass deine Fische krank sind, solltest du schnell handeln. Beobachte deine Fische genau und versuche, die Ursache der Krankheit zu finden. Es gibt verschiedene Medikamente und Behandlungen für Fischkrankheiten. Im Zweifelsfall solltest du dich von einem Tierarzt oder einem erfahrenen Aquarianer beraten lassen.

Wir hoffen, dieser Ratgeber hat dir geholfen, den Einstieg in die Aquaristik zu erleichtern. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Fischen wirst du bald dein eigenes kleines Unterwasserparadies genießen können. Viel Spaß dabei!

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