Kaninchen-Außengehege gestalten: Tipps und Ideen

Kaninchen-Außengehege gestalten: Tipps und Ideen

Ein eigenes Kaninchen-Paradies im Garten – wer träumt nicht davon? Stell dir vor, deine flauschigen Freunde hoppeln vergnügt im Grünen, knabbern an frischem Gras und genießen die Sonne. Ein artgerechtes Außengehege ist der Schlüssel zu einem glücklichen Kaninchenleben und bietet dir gleichzeitig die Möglichkeit, deine Kreativität auszuleben und einen wunderschönen Blickfang in deinem Garten zu schaffen. Lass uns gemeinsam in die Welt der Kaninchen-Außengehege eintauchen und entdecken, wie du deinen Lieblingen ein wahres Traumzuhause im Freien gestalten kannst.

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Der perfekte Standort: Die Basis für ein glückliches Kaninchenleben

Bevor du mit dem Bau oder der Gestaltung deines Kaninchen-Außengeheges beginnst, ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Dieser bestimmt maßgeblich das Wohlbefinden deiner Kaninchen und erleichtert dir die Pflege des Geheges. Hier sind einige wichtige Aspekte, die du bei der Standortwahl berücksichtigen solltest:

Sonneneinstrahlung und Schatten

Kaninchen lieben es, in der Sonne zu baden, aber zu viel direkte Sonneneinstrahlung kann schnell zu Überhitzung führen, besonders im Sommer. Achte darauf, dass dein Gehege sowohl sonnige als auch schattige Bereiche bietet. Ein Teil des Geheges sollte idealerweise den ganzen Tag über im Schatten liegen. Natürlicher Schatten durch Bäume oder Sträucher ist optimal, aber du kannst auch Sonnensegel, Schirme oder Überdachungen nutzen, um Schatten zu spenden. Denk daran, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert, und plane den Schattenwurf entsprechend.

Windschutz

Zugluft kann für Kaninchen sehr unangenehm sein und Erkältungen begünstigen. Wähle einen Standort, der vor starkem Wind geschützt ist. Eine Hecke, eine Mauer oder ein Zaun können als Windschutz dienen. Achte jedoch darauf, dass die Luftzirkulation im Gehege nicht vollständig unterbunden wird, da dies zu Staunässe und Schimmelbildung führen kann.

Bodenbeschaffenheit

Der Boden des Geheges sollte gut durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. Ein leicht abschüssiger Boden ist ideal, da er das Wasser ableitet. Vermeide Standorte in Senken oder Mulden, in denen sich leicht Wasser ansammelt. Wenn der Boden sehr lehmig ist, kannst du ihn mit Sand oder Kies verbessern, um die Drainage zu verbessern.

Sicherheit vor Fressfeinden

Kaninchen sind Beutetiere und fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich sicher fühlen. Wähle einen Standort, der vor Fressfeinden wie Füchsen, Mardern, Hunden oder Katzen geschützt ist. Ein vollständig umzäuntes Gehege mit einem stabilen, engmaschigen Draht ist unerlässlich. Zusätzlich kann ein überdachtes Gehege oder ein Drahtgitter am Boden verhindern, dass sich Fressfeinde eingraben. Achte darauf, dass keine giftigen Pflanzen in Reichweite der Kaninchen wachsen.

Nähe zum Haus

Ein Gehege in der Nähe des Hauses hat viele Vorteile. Du hast deine Kaninchen immer im Blick und kannst schnell reagieren, wenn etwas nicht stimmt. Außerdem ist es einfacher, Futter und Wasser zu transportieren und das Gehege zu reinigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass du deine Kaninchen auch im Winter gut erreichen kannst, um sie beispielsweise bei Schnee ins Haus zu holen.

Ruhe und Abgeschiedenheit

Kaninchen sind sensible Tiere und brauchen Ruhe. Vermeide Standorte in unmittelbarer Nähe von stark befahrenen Straßen, lauten Spielplätzen oder anderen lärmintensiven Bereichen. Ein ruhiger, etwas abgelegener Standort im Garten ist ideal, damit sich deine Kaninchen entspannen und wohlfühlen können.

Größe und Bauweise: Platz zum Hoppeln und Buddeln

Die Größe und Bauweise deines Kaninchen-Außengeheges sind entscheidend für das Wohlbefinden deiner Tiere. Kaninchen brauchen ausreichend Platz zum Hoppeln, Springen, Buddeln und Erkunden. Hier sind einige wichtige Aspekte, die du bei der Planung und dem Bau deines Geheges berücksichtigen solltest:

Die richtige Größe

Die Mindestgröße eines Kaninchen-Außengeheges hängt von der Anzahl und Größe deiner Kaninchen ab. Als Faustregel gilt: Pro Kaninchenpaar (oder einer kleinen Gruppe) solltest du mindestens 6 Quadratmeter Fläche einplanen. Je größer das Gehege, desto besser! Kaninchen sind sehr aktiv und brauchen viel Bewegung, um gesund und glücklich zu bleiben. Bedenke, dass dies nur die absolute Mindestgröße ist. Wenn du die Möglichkeit hast, ein größeres Gehege zu bauen, solltest du das unbedingt tun.

Materialien und Konstruktion

Für den Bau deines Kaninchen-Außengeheges stehen dir verschiedene Materialien zur Verfügung. Holz ist ein beliebtes Material, da es natürlich aussieht und sich gut in den Garten einfügt. Achte darauf, dass du unbehandeltes Holz verwendest, das ungiftig für Kaninchen ist. Alternativ kannst du auch Metall, Kunststoff oder eine Kombination aus verschiedenen Materialien verwenden.
Wichtig ist, dass das Gehege stabil und sicher ist. Die Wände sollten aus engmaschigem Draht bestehen, damit die Kaninchen nicht ausbrechen können und keine Fressfeinde eindringen können. Der Draht sollte verzinkt oder kunststoffbeschichtet sein, um ihn vor Rost zu schützen.
Achte darauf, dass das Gehege entweder vollständig überdacht ist oder über einen ausreichend hohen Zaun verfügt, damit die Kaninchen nicht herausspringen können. Eine Überdachung bietet zusätzlichen Schutz vor Regen, Sonne und Schnee.

Buddel-Schutz

Kaninchen sind begeisterte Buddelkünstler und versuchen gerne, sich unter dem Zaun hindurch zu graben. Um dies zu verhindern, solltest du einen Buddel-Schutz anbringen. Du kannst entweder den Drahtzaun tief in den Boden eingraben (mindestens 50 cm) oder eine Betonplatte, Steinplatten oder ein Drahtgitter unter dem Zaun verlegen. Eine andere Möglichkeit ist, einen separaten Buddelbereich im Gehege einzurichten, der mit Sand oder Erde gefüllt ist. So können deine Kaninchen ihren Buddeltrieb ausleben, ohne das Gehege zu verlassen.

Erhöhte Ebenen und Tunnel

Kaninchen lieben es, ihre Umgebung zu erkunden und verschiedene Ebenen zu erklimmen. Integriere erhöhte Ebenen, wie z.B. Podeste, Rampen oder kleine Hütten, in dein Gehege. So schaffst du zusätzliche Fläche und Abwechslung. Auch Tunnel sind eine tolle Bereicherung für das Gehege. Du kannst entweder fertige Tunnel kaufen oder selbst welche aus Rohren, Holz oder Steinen bauen. Achte darauf, dass die Tunnel ausreichend groß sind, damit sich die Kaninchen darin umdrehen können.

Schutzhütten und Rückzugsorte

Kaninchen brauchen Schutzhütten und Rückzugsorte, um sich vor Wind, Wetter und Stress zu schützen. Stelle mehrere Hütten, Häuschen oder Unterschlüpfe in dein Gehege. Diese sollten ausreichend groß sein, damit sich alle Kaninchen darin aufhalten können. Achte darauf, dass die Hütten wind- und wasserdicht sind. Im Winter kannst du sie zusätzlich mit Stroh oder Heu auspolstern, um sie warm und gemütlich zu machen.

Barrierefreiheit

Wenn du ältere oder behinderte Kaninchen hast, solltest du bei der Gestaltung des Geheges auf Barrierefreiheit achten. Vermeide steile Rampen oder hohe Hindernisse, die die Kaninchen nicht überwinden können. Sorge für ebene Flächen und gut zugängliche Schutzhütten. Du kannst auch spezielle Rampen oder Treppen bauen, um den Kaninchen den Zugang zu erhöhten Ebenen zu erleichtern.

Einrichtung und Gestaltung: Das Paradies für deine Kaninchen

Die Einrichtung und Gestaltung deines Kaninchen-Außengeheges ist der Schlüssel zu einem artgerechten und abwechslungsreichen Lebensraum für deine Tiere. Hier sind einige Ideen und Tipps, wie du dein Gehege in ein wahres Paradies verwandeln kannst:

Naturnahe Gestaltung

Versuche, dein Gehege so naturnah wie möglich zu gestalten. Verwende natürliche Materialien wie Holz, Steine, Äste und Pflanzen. Pflanze ungiftige Sträucher, Gräser und Kräuter in das Gehege. So schaffst du eine natürliche Umgebung, in der sich deine Kaninchen wohlfühlen und ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen können. Achte darauf, dass die Pflanzen nicht giftig für Kaninchen sind. Eine Liste mit geeigneten Pflanzen findest du im Internet oder beim Tierarzt.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Kaninchen sind intelligente und neugierige Tiere, die viel Beschäftigung brauchen. Biete ihnen verschiedene Spielzeuge und Beschäftigungsmöglichkeiten an, um Langeweile zu vermeiden. Hier sind einige Ideen:

  • Knabberhölzer: Äste von Obstbäumen oder Haselnusssträuchern sind ideal zum Knabbern und Abwetzen der Zähne.
  • Heuraufe: Eine Heuraufe sorgt dafür, dass das Heu sauber und trocken bleibt und die Kaninchen es nicht zertreten.
  • Futterbälle: Fülle Futterbälle mit Trockenfutter oder Leckerlis und lass die Kaninchen sich ihr Futter erarbeiten.
  • Buddelkiste: Eine Buddelkiste mit Sand oder Erde ist ein Paradies für buddelwütige Kaninchen.
  • Intelligenzspielzeuge: Es gibt viele verschiedene Intelligenzspielzeuge für Kaninchen, die sie geistig fordern und beschäftigen.
  • Kartons und Röhren: Kartons und Röhren sind tolle Versteckmöglichkeiten und Spielzeuge für Kaninchen.

Futter- und Wasserstellen

Richte mehrere Futter- und Wasserstellen im Gehege ein. So können sich die Kaninchen nicht gegenseitig beim Fressen stören. Verwende schwere, standsichere Näpfe, die nicht umgestoßen werden können. Biete deinen Kaninchen immer frisches Heu, Gemüse, Obst und Wasser an. Achte darauf, dass das Wasser nicht gefriert.

Sandbad

Kaninchen brauchen ein Sandbad, um ihr Fell zu pflegen. Stelle ihnen eine Schale oder Kiste mit Chinchillasand (kein Spielsand!) zur Verfügung. Die Kaninchen werden sich darin wälzen und ihr Fell reinigen.

Hygiene

Eine gute Hygiene ist wichtig, um Krankheiten vorzubeugen. Reinige das Gehege regelmäßig und entferne Kot und Urin. Wechsle das Einstreu in den Schutzhütten regelmäßig aus. Reinige die Futter- und Wassernäpfe täglich. Kontrolliere deine Kaninchen regelmäßig auf Parasiten und Krankheiten.

Saisonale Anpassungen

Passe dein Gehege den jeweiligen Jahreszeiten an. Im Sommer solltest du für ausreichend Schatten sorgen und den Kaninchen kühle Rückzugsorte anbieten. Im Winter solltest du das Gehege vor Schnee und Kälte schützen und den Kaninchen warme Schutzhütten mit viel Stroh oder Heu zur Verfügung stellen. Achte darauf, dass das Wasser nicht gefriert.

Sicherheit geht vor: Schutz vor Gefahren

Die Sicherheit deiner Kaninchen hat oberste Priorität. Achte darauf, dass dein Außengehege frei von Gefahrenquellen ist. Hier sind einige wichtige Sicherheitsaspekte, die du berücksichtigen solltest:

Giftige Pflanzen

Viele Pflanzen sind giftig für Kaninchen. Informiere dich genau, welche Pflanzen du in deinem Garten hast und entferne alle giftigen Pflanzen aus dem Gehege oder sorge dafür, dass die Kaninchen sie nicht erreichen können. Zu den giftigen Pflanzen für Kaninchen gehören unter anderem:

  • Efeu
  • Fingerhut
  • Maiglöckchen
  • Oleander
  • Rhododendron
  • Eibe
  • Buchsbaum
  • Tulpen
  • Narzissen

Giftige Materialien

Achte darauf, dass im Gehege keine giftigen Materialien verwendet werden. Verwende nur unbehandeltes Holz, ungiftige Farben und Lacke. Vermeide scharfe Kanten oder spitze Gegenstände, an denen sich die Kaninchen verletzen können.

Stromkabel und Steckdosen

Stromkabel und Steckdosen sind eine große Gefahr für Kaninchen. Sorge dafür, dass alle Stromkabel sicher verlegt sind und die Kaninchen sie nicht erreichen können. Verwende wasserdichte Steckdosen und schütze sie vor Nässe.

Teiche und Wasserbecken

Teiche und Wasserbecken können für Kaninchen gefährlich sein, da sie ertrinken können. Sorge dafür, dass die Kaninchen keinen Zugang zu Teichen oder Wasserbecken haben oder sichere diese mit einem Zaun ab.

Pestizide und Düngemittel

Verwende keine Pestizide oder Düngemittel in der Nähe des Geheges. Diese können giftig für Kaninchen sein. Wenn du Pestizide oder Düngemittel in deinem Garten verwendest, sorge dafür, dass die Kaninchen keinen Kontakt damit haben.

Reinigungsmittel

Verwende nur ungiftige Reinigungsmittel zur Reinigung des Geheges. Spüle alle gereinigten Gegenstände gründlich mit Wasser ab, um sicherzustellen, dass keine Reinigungsmittelreste zurückbleiben.

Regelmäßige Kontrolle

Kontrolliere das Gehege regelmäßig auf Schäden und repariere diese umgehend. Achte auf lose Drähte, scharfe Kanten oder andere Gefahrenquellen. Überprüfe regelmäßig, ob der Zaun noch stabil ist und keine Löcher hat.

Die richtige Pflege: Für ein langes und gesundes Kaninchenleben

Ein artgerechtes Außengehege ist nur die halbe Miete. Die richtige Pflege ist genauso wichtig für ein langes und gesundes Kaninchenleben. Hier sind einige wichtige Pflegehinweise:

Fütterung

Kaninchen brauchen eine ausgewogene Ernährung, die hauptsächlich aus Heu, Gemüse, Obst und frischem Grün besteht. Heu sollte immer zur Verfügung stehen, da es wichtig für die Verdauung ist. Füttere deinen Kaninchen täglich frisches Gemüse und Obst, aber achte darauf, dass du nicht zu viel Obst fütterst, da es viel Zucker enthält. Trockenfutter sollte nur als Ergänzung gefüttert werden. Vermeide zuckerhaltige Leckerlis und Snacks. Biete deinen Kaninchen immer frisches Wasser an.

Gesundheitsvorsorge

Lass deine Kaninchen regelmäßig vom Tierarzt untersuchen und impfen. Achte auf Anzeichen von Krankheiten wie Appetitlosigkeit, Durchfall, Verstopfung, Husten, Niesen oder Fellveränderungen. Kontrolliere deine Kaninchen regelmäßig auf Parasiten wie Milben, Flöhe oder Würmer. Entwurme deine Kaninchen regelmäßig. Lass die Zähne deiner Kaninchen regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls kürzen.

Fellpflege

Kaninchen brauchen regelmäßige Fellpflege. Bürste deine Kaninchen regelmäßig, um lose Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen. Besonders während des Fellwechsels ist regelmäßiges Bürsten wichtig. Schneide die Krallen deiner Kaninchen regelmäßig, wenn sie zu lang werden. Achte darauf, dass du die Krallen nicht zu kurz schneidest, da dies schmerzhaft sein kann.

Beschäftigung

Sorge dafür, dass deine Kaninchen ausreichend Beschäftigung haben. Biete ihnen verschiedene Spielzeuge und Beschäftigungsmöglichkeiten an. Spiele mit deinen Kaninchen und gib ihnen viel Aufmerksamkeit. Kaninchen sind soziale Tiere und brauchen den Kontakt zu ihren Artgenossen und zu ihren Menschen.

Beobachtung

Beobachte deine Kaninchen regelmäßig, um Veränderungen in ihrem Verhalten oder Aussehen frühzeitig zu erkennen. Achte auf Anzeichen von Stress, Angst oder Unwohlsein. Wenn du Veränderungen feststellst, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Inspirationen und Ideen: So wird dein Gehege einzigartig

Lass deiner Kreativität freien Lauf und gestalte dein Kaninchen-Außengehege einzigartig. Hier sind einige Inspirationen und Ideen, die dir helfen können:

  • Themengehege: Gestalte dein Gehege nach einem bestimmten Thema, z.B. ein Piratengehege, ein Märchengehege oder ein Dschungelgehege.
  • Upcycling-Gehege: Verwende alte Möbel, Paletten oder andere Gegenstände, um dein Gehege zu bauen und einzurichten.
  • Vertikales Gehege: Nutze die Höhe des Geheges, um zusätzliche Fläche zu schaffen. Baue Regale, Hängebrücken oder Klettergerüste.
  • Kräutergarten-Gehege: Integriere einen Kräutergarten in dein Gehege. Pflanze ungiftige Kräuter, die deine Kaninchen fressen können.
  • Abenteuer-Gehege: Baue einen Abenteuerparcours für deine Kaninchen mit Tunneln, Rampen, Brücken und Hindernissen.

Dein Kaninchen-Außengehege ist nicht nur ein Zuhause für deine Tiere, sondern auch ein Blickfang in deinem Garten. Mit etwas Kreativität und Liebe zum Detail kannst du ein einzigartiges Paradies für deine Kaninchen schaffen, das ihnen ein artgerechtes und glückliches Leben ermöglicht.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Kaninchen-Außengehege

Welche Größe sollte ein Kaninchen-Außengehege mindestens haben?

Die absolute Mindestgröße für ein Kaninchenpaar beträgt 6 Quadratmeter. Je größer das Gehege, desto besser für das Wohlbefinden deiner Kaninchen. Bedenke, dass dies nur die Mindestgröße ist und größere Gehege immer bevorzugt werden sollten.

Welche Materialien eignen sich für den Bau eines Außengeheges?

Holz, Metall, Kunststoff oder eine Kombination aus verschiedenen Materialien sind geeignet. Achte darauf, dass das Holz unbehandelt und ungiftig ist. Der Draht sollte engmaschig, verzinkt oder kunststoffbeschichtet sein, um Rost zu vermeiden. Für eine hohe Stabilität und Sicherheit sollte das Gehege gut verarbeitet sein.

Wie schütze ich meine Kaninchen vor Fressfeinden?

Ein vollständig umzäuntes Gehege mit engmaschigem Draht ist unerlässlich. Zusätzlich kann ein überdachtes Gehege oder ein Drahtgitter am Boden verhindern, dass sich Fressfeinde eingraben. Achte darauf, dass keine giftigen Pflanzen in Reichweite der Kaninchen wachsen.

Wie gestalte ich das Gehege artgerecht und abwechslungsreich?

Integriere natürliche Materialien wie Holz, Steine, Äste und Pflanzen. Biete verschiedene Spielzeuge, Knabberhölzer, Heuraufen, Futterbälle und Buddelkisten an. Schaffe erhöhte Ebenen, Tunnel und Schutzhütten. Passe die Einrichtung saisonal an und sorge für ausreichend Schatten im Sommer und Wärme im Winter.

Wie sorge ich für Hygiene im Gehege?

Reinige das Gehege regelmäßig und entferne Kot und Urin. Wechsle das Einstreu in den Schutzhütten regelmäßig aus. Reinige die Futter- und Wassernäpfe täglich. Kontrolliere deine Kaninchen regelmäßig auf Parasiten und Krankheiten.

Wie schütze ich meine Kaninchen im Winter vor Kälte?

Das Gehege sollte vor Schnee und Kälte geschützt sein. Stelle den Kaninchen warme Schutzhütten mit viel Stroh oder Heu zur Verfügung. Achte darauf, dass das Wasser nicht gefriert und biete den Kaninchen ausreichend energiereiches Futter an.

Welche Pflanzen sind giftig für Kaninchen?

Viele Pflanzen sind giftig für Kaninchen. Zu den giftigen Pflanzen gehören unter anderem Efeu, Fingerhut, Maiglöckchen, Oleander, Rhododendron, Eibe, Buchsbaum, Tulpen und Narzissen. Informiere dich genau, welche Pflanzen du in deinem Garten hast und entferne alle giftigen Pflanzen aus dem Gehege oder sorge dafür, dass die Kaninchen sie nicht erreichen können.

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